Völkerverständigung durch Jugendaustausch
Neun russische Jugendliche aus dem Verwaltungsbezirk Krasnoznamensk bei Kaliningrad besuchten Ende Juli auf Einladung des Landkreises Harburg im Rahmen des deutsch-russischen Jugendaustauschs.
Bereits seit 1992 organisiert die Kreisjugendpflege des Landkreises gemeinsam mit dem Verein Schlossberg jedes Jahr eine zweiwöchige Ferienfreizeit für deutsche und russische Kinder im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. Nach 2009 sind in diesem Jahr nun zum zweiten Mal auch russische Jugendliche im Alter von 16 -19 Jahren zusammen mit ihrem Betreuer und einer Dolmetscherin zu einem Jugendaustausch nach Deutschland gekommen.
Dieser internationale Jugendaustausch wird in Zusammenarbeit vom Landkreis Harburg mit dem Verein Schloßberg unter besonderer Förderung durch die "Stiftung Deutsch Russischer Jugendaustausch" durchgeführt.
Die russischen Jugendlichen waren nach einer anstrengenden, mehr als 20 stündigen Busfahrt mit einem Linienbus Kaliningrad - Hamburg morgens um 04:30 Uhr am ZOB in Hamburg eingetroffen. Von dort ging es in die Jugendherberge nach Lüneburg, wo bereits die deutschen Jugendlichen auf sie warteten.
Neun interessante Tage warteten auf die Teilnehmer dieses Jugendaustausches. Auf dem Programm standen gemeinsame Aktivitäten wie eine Ausfahrt nach Hamburg, eine Kanutour auf der Luhe der Besuch des Heideparks aber auch das Kennenlernen der Heideregion, sportliche Aktivitäten und natürlich auch das nähere Kennenlernen der Stadt Lüneburg. Vor allem aber bestand Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen.
Am Mittwoch, 27. Juli, empfing Landrat Joachim Bordt die jungen russischen Gäste und ihre deutschen Gastgeber im Winsener Kreishaus. Joachim Bordt freute sich, dass der Austausch zwischen jungen Menschen aus dem Landkreis Harburg und dem Kreis Krasnoznamensk nun schon zum dritten Mal stattfindet: „Ich wünsche mir, dass wir ihn auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Denn ich bin der Meinung, dass wir, wenn wir uns persönlich treffen und kennenlernen, in der Verständigung unserer Völker weiter voran kommen und so auch in Zukunft friedlich in Europa zusammenleben.
Am Sonntag, den 31.07.2011, reisten die russischen Jugendlichen vom Hamburg über Berlin mit dem Bus in ihre Heimat zurück.









