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Spannender Besuch im heutigen Russland

Franz Schaffeld
- 25.10.2010 -
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"Bis zum nächsten Jahr"...hört man die Jugendlichen zueinander sagen - irgendwo auf einem Parkplatz in Kalingrad/Königsberg; für manche bereits zum dritten Mal ein Abschied von einer deutsch-russischen Jugendbegegnung.

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Was war geschehen? Eine Woche deutsch-russische Jugendbegegnung, lag hinter den insgesamt sechzehn junge Menschen im Alter zwische 16 und 20 Jahren. Es war eine Zeit, in der die russischen Jugendlichen aus dem Rayon Krasnosnamensk und die deutschen Jugendlichen u.a. aus Winsen und Seevetal gemeinsam eine aufregende Woche verbracht haben. Für alle Jugendlichen – gleich ob deutsche oder russische - war die Begegnung gleichermaßen ein Erleben des heute russischen Alltags als auch ein Eintauchen in die deutsche Vergangenheit Ostpreußens.

Eindrucksvoll war das umfangreiche Besichtigungsprogramm. Ob  Tilsit, heute Sowetsk, Gumbinnen, heute Gussev oder Insterburg, heute Tschernjachowsk oder auch Trakehnen, die Heimat der berühmten Trakehner Pferde, überall waren die Spuren aus sowjetisch russischer Zeit, als auch die preußische und deutsche Geschichte zu spüren. Für alle Teilnehmer war es Geschichte zum anfassen und erleben.

Die Verquickung preußisch-deutscher und russischer Geschichte verstand besonders der Leiter der Sozialstation der "Salzburger Kirche" in Gussev treffend zu veranschaulichen. In einem eindrucksvollen Vortrag in deutscher und russischer Sprache ließ er die Erschwernisse der seinerzeitigen Salzburger Glaubensflüchtlinge deutlich werden.

Zum Ausklang der Reise stand ein gemeinsamer Tag im Ostseebad Rauschen, heute Svetlogorsk sowie ein Tag in Kaliningrad auf dem Programm.

 Am Ende war aus der anfänglich zusammengewürfelten Truppe eine große Freundesclique geworden. Für alle war klar: „Nach einer Woche fängt eigentlich erst alles richtig an“ so Karsten, einer der deutschen Teilnehmer und dem fügte Mona aus Seevetal hinzu: „ Man sieht sich immer zweimal im Leben, vor allem wenn man zu einer so tollen Gemeinschaft geworden ist.“

Organisiert und durchgeführt wurde dieseer Jugendaustausch von der Kreisjugendpflege des Landkreises harburg, der Kreisgemeinschaft Schlossberg und der Rayonverwaltung Krasnosnamensk.

Apropos zweimal. In den Sommerferien 2011 ist wieder ein deutsch russischer Jugendaustausch hier bei uns geplant. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, wende sich bitte an die Kreisjugendpflege, Franz Schaffeld unter 04171 – 693 542 oder f.schaffeld@lkharburg.de.

 

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