Pulsierende Beats, Theater & Stunts
Standing Ovations beim Winsener Schülertheaterfestival!
Fast vier Stunden Jugendkultur vom Feinsten erlebten jetzt fast 400 begeisterte Zuschauer anläßlich des 10. Schülertheaterfestivals in der Winsener Stadthalle.
„Winsen sucht den Superstar“ war das Motto der Winsener Jugendkultur-Werkschau, welches 1999 erstmals stattfand.
Was für eine Begeisterung: Schon vor der Pause hatten sich 20 junge Gäste direkt vor der Bühne placiert um den jungen Talenten dort oben etwas näher zu sein, um anzufeuern und um Party zu machen. Und als am Ende „Breathe the Beat“ ein begeisterndes Finale auf die Bühne brachte standen fast alle!
Da man zweimal aussetzte (Landesgartenschau, Tag der Niedersachsen) jährte sich das Festival heuer zum zehnten Mal, was Susanne Brüggemann, Lehrerin an der alten Stadtschule und als einzigste von Beginn an ununterbrochen dabei, neben einem dicken Blumenstrauß ein Sonderlob vom Veranstalter, Stadtjugendpfleger Ralf Macke, einbrachte: „Das kommt dabei heraus, wenn jemand mehr tut, als er muß!“
Die 400 restlos begeisterten Zuschauer wußten sofort, was gemeint war, denn gerade hatte Brüggemanns 4. Klasse eine mitreissende Tanzrevue durch die (Winsener) Geschichte präsentiert.
Doch auch alle anderen jungen Akteure waren heute „Superstars“, nicht nur die hinreissende Musical-AG der Johann-Peter-Eckermann-Realschule, welche mit ihrer gleichnamigen Show das Motto der diesjährigen Veranstaltung prägte. Dabei überzeugte u.a. Simon Giersch als begnadeter „Michael Jackson“-Darsteller.
Ob die gekonnten Gesangseinlagen von“ Rosanna & Marcel“ (Realschule Roxdorf) und „ Evinda & Berkan“ (JPE), die Trial-Show von Nikita Vasylewsky, selbstgetexteter (und trotzdem) jugendfreier Rap von „Psycho feat. Bexter“, der feine Chor von „Sternenstaub“ , ob die Bauchtanz-Einlagen vom Hort der Kita Rote-Kreuz-Str. oder der zauberhafte indische Tanz der beiden „Bollygirls“ aus Eyendorf – alle Auftritte ernteten großen Beifall.
Und zwischendurch bebte die Stadthalle sogar ein paarmal kurz: Wenn eine der mittlerweile drei Gruppen der Hip-Hop Formation „Breathe the Beat“ um die erst 16 jährige Aylin Kol die Bühne betrat gab es kein Halten mehr: Die Menge tobte, es gab Gänsehaut-Athmosphäre.
Ein weiteres Highlight bot die „Limit Crew“ des Jugendzentrums „egons“, welche mit einer gekonnten Breakdance-Show für respektvolles Raunen auch unter den älteren Zuschauern sorgten.
Moderiert wurde dieser kurzweilige Nachmittag ein weiteres Mal gekonnt und augenzwinkernd vom Berliner Variete-Künstler Maik M. Paulsen, der gebürtig aus Toppenstedt stammt.









